Wärmedämmung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die Wärmeverluste
von Gebäuden an die Umgebung verringern. Neben der Isolierung von
Fenster- und Türfugen kann die Wärmedämmung verbessert werden durch
isolierverglaste Fenster sowie durch Dämmung von Außenwänden, Decken
und Böden, Keller und Dach.
2. Wärmepumpen
Wärmepumpen sind Maschinen, die der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich
Wärme entziehen, diese (mit Ausnahme von Absorptionswärmepumpen) über
elektrisch oder verbrennungsmotorisch angetriebene Kompressoren von
einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres bringen und damit für
Heizzwecke und Warmwasserbereitung nutzbar machen.
3. Wärmetauscher
Um die Wärme vom Solarkreis an das Brauchwasser im Speicher zu
übertragen, werden Wärmetauscher benötigt; dabei finden meist
sogenannte Wendeln aus Glattrohren oder Kupferrohren Verwendung.
4. Wasserkraft
Wasserkraft ist ein erneuerbarer Energieträger und leistet in
Deutschland mit Abstand den größten Beitrag aller erneuerbaren Energien
zur Stromerzeugung. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser durch eine
oder mehrere Turbinen, die einen Generator antreiben; dieser erzeugt
Strom. Weltweit liegt der Anteil an der Stromerzeugung aus Wasserkraft
bei über 20 Prozent mit hohem Ausbaupotenzial; in Deutschland hingegen
beträgt dieser Wert lediglich vier Prozent, wobei das Potenzial bereits
zu 80 Prozent ausgeschöpft ist.
5. Windenergie
Die im Wind enthaltene mechanische Energie kann in Windkraftanlagen zur
Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen genutzt werden. In
Deutschland liegt die Windenergie mit 7,8 Milliarden Watt elektrischer
Leistung, die von derzeit über 7.500 Windkraftanlagen produziert
werden, an zweiter Stelle der erneuerbaren Energiequellen zur
Stromerzeugung.
6. wirtschaftliche Dynamik
Aufschluß über die wirtschaftliche Dynamik geben die Entwicklung der
Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der
Arbeitslosenquote. Bei der Bewertung wird angenommen, daß steigende
Beschäftigtenzahlen und eine rückläufige Arbeitslosenquote positiv auf
die wirtschaftliche Dynamik wirken.
7. Wohnbauland
Bruttowohnbauland für Wohnzwecke, das gemäß BauGB bzw. MaßnG in Bebauungsplänen oder vergleichbaren Satzungen festgesetzt wurde.
8. Wohnflächenversorgung
Durchschnittlich jedem Einwohner zur Verfügung stehende Wohnfläche.
9. Wohnungsangebot
Zahl der Wohnungen, die durch Kauf oder Miete für Wohnzwecke zur Verfügung stehen.
10. Wohnungsbedarf
Differenz zwischen der auf der Basis der Bevölkerungsentwicklung und
des Haushaltsbildungsverhaltens errechneten Zahl der Haushalte und dem
Wohnungsbestand. Bei der Berechnung wird eine Leerstandsreserve
berücksichtigt.
11. Wohnungsnachfrage
Differenz zwischen der Zahl der Haushalte (unter Berücksichtigung einer
Leerstandsreserve) und dem Wohnungsbestand am Ende des Berichtsjahres.
12. Wohnungsversorgung(-snorm)
Siehe Wohnungsbedarf.
13. Write Off
Totalverlust eines Investment, d. h. totales Abschreiben der investierten Mittel.