In einem so genannten Passivhaus ist der Wärmebedarf so weit
verringert, dass die Energiebeiträge aus der eingestrahlten
Sonnenenergie, der Eigenwärme der Personen im Haus sowie der
Wärmeabgabe von Geräten - in Verbindung mit einer hoch effizienten
Wärmerückgewinnung durch ein Lüftungssystem - ausreichen, um das
Gebäude warm zu halten. Voraussetzung hierfür sind u. a. eine
qualitativ hochwertige Gebäudehülle sowie Gebäudetechnik. Der
verbleibende geringfügige Heizwärmebedarf kann beispielsweise durch
gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Das Passivhaus ist eine
konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.
3. Photovoltaik
Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonnenstrahlung in
elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Durch absorbiertes Licht
werden in diesen Solarzellen, die zumeist aus dem Halbleitermaterial
Silizium bestehen, freie Ladungen erzeugt; diese bewirken an der Zelle
eine elektrische Spannung, so dass Gleichstrom durch ein
angeschlossenes Gerät fließt. Die PV, die dem Verbraucher durch
Solartaschenrechner oder Solaruhren bereits lange bekannt ist, kann
auch für die Stromversorgung privater Haushalte eingesetzt werden. Die
Photovoltaik erlebte während der letzten Jahre in Deutschland einen
deutlichen Aufwärtstrend - zum einen aufgrund besonders günstiger
Regelungen bei der Vergütung für eingespeisten Überschussstrom sowie
sonstiger finanzieller Förderung durch die öffentliche Hand und
verschiedene Energieversorgungsunternehmen. Wurden 1993 Solarzellen mit
einer Gesamtleistung von lediglich 3,3 Megawatt neu installiert, waren
es 1999 bereits 18 Megawatt.
4. Preissegmente
Es wird unterschieden in das untere, mittlere und obere
Mietpreissegment. Als Abgrenzungskriterium gelten die Kriterien Größe,
Lage, Ausstattung und Baujahr einer Wohnung.